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Ein Wochenende am Timmendorfer Strand


Einfach mal raus aus dem Alltag und das Wochenende am Meer verbringen. Raus auf das Meer und den Horizont schauen, den Sand unter den Füßen spüren und entspannen!
Genau das haben mein Freund und ich Mitte August getan. Und zwar am Timmendorfer Strand. Die Gemeinde Timmendorfer Strand befindet sich an der Ostsee - etwa 15km von Lübeck entfernt.


Samstag, 18.08.18

An diesem Samstagmorgen sind wir bereits sehr früh von Hannover aus losgefahren, da wir früh am Timmendorfer Strand sein wollten um den ganzen Tag dort verbringen zu können. Gegen 8:15 Uhr waren wir dann auch schon dort angekommen, stellten das Auto auf einem kostenlosen! Parkplatz ab, kauften uns beim Bäcker etwas zum frühstücken und gingen zur Strandpromenade. Was ich hier besonders schön fand? Man hat bereits von der Strandpromenade aus einen wunderschönen Blick auf das Meer und die Lübecker Bucht. Somit ist man quasi direkt am Strand, wodurch man hier die Kurkarte nur benötigt, wenn man den Sand unter den Füßen spüren oder schwimmen gehen möchte. In Cuxhaven beispielsweise kann man aufgrund der Dünen gar nichts sehen, bevor man nicht die Kurtaxe gezahlt hat. Von der Promenade aus, führen zwei Seebrücken - die Maritim- und Seeschlösschen-Seebrücke - über das Wasser einige Meter weit ins Meer hinein. Das ganze Ambiente lädt auf jeden Fall zu einem kleinen Spaziergang am Strand oder sogar bei Sonnenuntergang ein. Daher machten wir nach unserem Frühstück einen kleinen Spaziergang zur Maritim-Seebrücke und genossen von dort aus den Blick auf die noch etwas diesige Bucht.

Zu der Zeit, zu der wir dort waren, gab es eine richtige Feuerquallenplage. Nicht selten hörte man von den Menschen um einen herum, wie sie über Feuerquallen redeten. In der Woche zuvor hatten mehrere hundert Menschen in der Lübecker Bucht über Verbrennungen geklagt. Daher waren wir gewarnt und gingen nur dicht am Strand mit den Füßen etwas durchs Wasser, immer auf den Boden schauend, sodass wir ja nicht mit einer Feuerqualle in Berührung kommen. Wieder zurück auf der Strandpromenade folgten wir dieser ein wenig am Strand entlang. Rechts von uns befand sich eine schicke Villa mit tollem Garten nach der anderen. 
Wunderschöne Villen und kleine Häuser prägen hier wirklich den Stil des Ortes. 
Im Ortskern Timmendorfs befindet sich eine schöne Fußgängerzone mit vielen Boutiquen, Souvenirläden und Cafés, wo man gut und gerne einige Zeit verbringen kann. Und für die Autoliebhaber unter euch: Hier lässt sich auch das ein oder andere schöne, teure Auto sehen, was besonders meinen Freund gefreut hat.


Was ich am Timmendorfer Strand auch besonders schön finde: Hier ist wirklich immer was los. Beachvolleyball-Turniere, Polo-Meisterschaften, Feuerwerk, Automeile, Konzerte. Als wir dort waren hingen zum Beispiel überall Plakate für "Stars am Strand", welches dieses Wochenende stattfindet. Sarah Connor, Felix Jaehn und Roland Kaiser sind zu Gast und geben jeweils ein open air Konzert direkt am Wasser.

Die schöne Lübecker Bucht bietet zudem auch viel Platz für Segler, StandUp-Paddler, Motorboote und und und..., die man von der Küste aus super beobachten kann.



Noch ein Fakt am Rande:
"Hinterm Horizont geht's weiter ..." - Na, wer kennt den Song von Udo Lindenberg und weiß, dass er genau hier am Timmendorfer Strand entstanden ist?

Nachdem mir mein Freund den Timmendorfer Strand nun etwas gezeigt hatte, im Gegensatz zu ihm war ich nämlich zum ersten Mal dort, machten wir uns gegen Nachmittag auf den Weg zu unserer Ferienwohnung. Diese befand sich direkt an der Grenze zum Timmendorfer Strand am Niendorfer Hafen. Auch hier gibt es in ca 5 Minuten Fußweg Entfernung einen kostenlosen Parkplatz. Die Ferienwohnung war wirklich sehr sehr schön. Sie befand ich im 1. Stock in erster Reihe und somit mit uneingeschränktem Blick auf Timmendorfer Strand, den Strand Niendorfs, das Meer und die Lübecker Bucht. Wir hatten einen sehr großen Balkon, der über Eck ging und den wir von zwei Seiten betreten konnten. So konnten wir neben der Bucht auch direkt auf den Niendorfer Hafen schauen. Eine bessere Aussicht kann man sich hier also gar nicht vorstellen.



Abends waren wir dann in der Fischkiste essen. Vielleicht kennt ihr das Restaurant sogar? Die Fischkiste befindet sich am Niendorfer Hafen. Hier gibt es, 
wie der Name schon sagt, sehr viel guten und sicherlich leckeren Fisch zu essen. Doch auch für Menschen wie mich, die keinen Fisch essen, gibt es hier eine kleine Auswahl an Gerichten mit Fleisch. Solltet ihr hier gerne essen gehen wollen, empfehle ich euch, definitiv frühzeitig zu reservieren. Denn abends ist es hier restlos ausverkauft.

Sonntag, 19.08.18

Am Sonntagmorgen haben wir uns aufgemacht und sind eine Runde durch Niendorf und an Niendorfs Strandpromenade entlang gegangen. Niendorf besitzt auch eine Seebrücke. Diese hat einen fischförmigen Brückenkopf (zumindest von oben) und ist dadurch wirklich unverkennbar.




Nach dem Frühstück und ausgiebigem Ausblick genießen auf unserem Balkon gingen wir zum Hafen in Niendorf
. Rund um den Hafen stehen zahlreiche Fischbuden, an denen man fangfrischen Fisch kaufen kann. Auf einer der Bänke sitzend, kann man hier super das Treiben, die kleinen und großen Fischkutter, Segelboote und Ausflugsschiffe beobachten. Erst 1920 wurde dieser Hafen für die dort lebenden Fischer erbaut. Heute ist er der kleinste aktivste Fischereihafen an der Ostsee, dient aber zusätzlich auch unzähligen Sportbooten und Hobbyseglern als Heimathafen.



Nachmittags gingen wir noch etwas durch Timmendorf um abends dort im Café Wolkenlos zu essen. Das Café befindet sich am Ende der Seeschlösschen-Seebrücke und bietet eine wunderschöne Kulisse beim Essen.




Man ist fast rundum von Glas umgeben, Licht kann ungehindert in das Café Wolkenlos einströmen. Der Ausblick ist einfach herrlich und man hat eine tolle Sicht auf die Lübecker Bucht. Das Essen ist gut, im Gegensatz zum Ausblick und Ambiente aber nichts besonderes. Es gibt Pizza, Pasta und Burger zur Auswahl. Auch hier solltet ihr aber definitiv reservieren, wenn ihr einen tollen Platz am Fenster ergattern möchtet.



Montag, 20.08.18

Montag war unser Abreisetag. Nachdem wir aus unserer Ferienwohnung ausgecheckt haben, waren wir jedoch vormittags noch eine Runde am Timmendorfer Strand. Anschließend sind wir nach Travemünde gefahren, welches nur ein paar Autominuten entfernt liegt. Direkt an der Trave, wo große Fähren und Frachtschiffe fahren, gibt es recht viele Cafés und kleine Lädchen. Am gegenüber liegenden Ufer der Trave liegt ein alter Rahsegler (Viermastbark), die Passat, welchen man besichtigen kann.
In Travemünde gibt es den ältesten noch erhaltenen Leuchtturm Deutschlands. Dieser wurde 1539 erbaut und dient heute als Museum.


Da es an diesem Tag allerdings nicht so schönes Wetter war, haben wir bereits gegen Nachmittag den Heimweg nach Hannover angetreten.

Ein Wochenende oder ein paar Tage länger am Timmendorfer Strand zu sein, kann ich euch wirklich empfehlen. 
Ward ihr schon mal am Timmendorfer Strand? Und wenn ja, wie fandet ihr es und was habt ihr dort alles gemacht?

[Travel Diary] Cala Ratjada, Mallorca, Spanien


Ich bin wieder im Lande! Wie ihr vielleicht auf meinem Instagramaccount mitbekommen habt, war ich vom 20.06-26.06.16 mit Freunden auf der allseits bekannten Insel Mallorca in Cala Ratjada, einem kleinen und beschaulichen Ort an der Ostküste. Es ist ja fast nicht zu glauben, aber das war das erste Mal, dass ich dem "17. Bundesland" einen Besuch abgestattet habe.
In Spanien selbst war ich hingegen schon zwei andere Male. Einmal 2012 auf Menorca und 2015 in der Nähe von Cadiz.


Da in unserem Jahrgang keine Abifahrt zustande gekommen ist, bei der der ganze Jahrgang irgendwo Urlaub macht und das bestandene Abitur feiert, dachten wir uns, machen wir halt unsere eigene kleine Abifahrt. 

Um euch ein wenig zu zeigen, wie es vor Ort aussieht, habe ich ein paar Fotos mit meinem Handy gemacht. Die Qualität ist da leider nicht so optimal, doch eine richtige Kamera konnte ich leider nicht mitnehmen.



Unser Flug ging erst recht spät, weshalb wir Cala Ratjada nach dem 2,5-stündigen Transfer vom Flughafen zum Hotel erst abends gegen 22 Uhr erreichten. Untergekommen sind wir in einem kleinen Familienhotel, dem Hotel Marbel. Viel mehr als 30 Zimmer gab es dort nicht, weshalb alles recht familiär und direkt sehr angenehm war. Die Eigentümer waren total freundlich und standen uns bei allen Fragen und Problemen ausnahmslos zur Seite.

Trotz unserer späten Ankunft ließen wir es uns nicht nehmen, direkt zum Strand zu laufen. Auf mich wirkte der Strand und das Wasser direkt wie ein Paradies. Auch am nächsten Morgen bei Helligkeit änderte sich dies nicht. Das Wasser war unglaublich blau und dabei so klar, sodass man alles, was sich unter einem befand, sehen konnte. Auch die Temperaturen waren perfekt. Knappe 30°C und Sonnenschein, die ganze Woche lang.


Cala Ratjada hat drei Badebuchten: Cala Agulla, Son Moll und Cala Cat. Cala Agulla ist der größte Strand, wir hingegen waren nur am Strand Son Moll, weil dieser der nächste von unserem Hotel aus war. Zudem liegt Son Moll super zentral in der Nähe des Hafens und der Innenstadt.

Unsere Zeit verbrachten wir oft am Strand, im Meer, beim Fotografieren, im Bierbrunnen, abends auf Mauern am Strand, mit einem Ausritt auf Pferden oder fuhren mit gemieteten Scootern zum Leuchtturm. Letztere würde ich nicht nochmal buchen. Die Aussicht oben am Leuchtturm war super, keine Frage. Doch das Ende vom Lied war, dass wir zurück schieben durften, weil die Akkus der Scooter leer waren..


An der Strandpromenade gibt es eine ganze Reihe an Cafés und Restaurants, in denen man so ziemlich alles bekommt. Sowohl typisch spanische Gerichte, als auch Burger, Pizza und Pommes.
Bars gibt es in Cala Ratjada ebenfalls zu Hauf. Coco's Poolbar, Bierbunnen, Choclate, Bora Bora Bar usw, sie alle sind nah beieinander und befinden sich direkt auf der Rückseite der Hafenpromenade.
An unserem letzten Abend statteten wir jedoch noch einmal dem Bierbrunnen einen Besuch ab. Hier sind definitiv alle Schlagerfans zu Hause. Der Bierbrunnen ist ein typischer Ort, wie man ihn sich auf Mallorca vorstellt. Typische Getränke sind hier Cocktails in 1,3l Bechern für 8,50€.


Ist man zum Partymachen in Cala Ratjada, kommt man definitiv auch nicht zu kurz. Befindet man sich nur ein paar Minuten am Strand, wird man direkt von den verschiedensten Promotern angequatscht und zugetextet. Die einen wollen einem eine unvergessliche vierstündige Fahrt mit einem Partykatamaran für 60€ anbieten, die anderen bieten einem für 30€ einen VIP Aufenthalt in der Diskothek Physical. In meinen Augen aber alles Dinge, die einfach nur total überteuert sind.
Ins Physical sind wir dann am letzten Abend nach dem Bierbunnen auch ohne VIP Eintritt gegangen.
Gegenüber dem Physical befinden sich noch zwei andere Diskotheken. Einmal das Keops und das Bolero. Die Promoter nennen dies auch das Bermuda Dreieck. Das Physical und das Keops sind eher für jüngere Leute, im Bolero sind die Ü30 Menschen gut aufgehoben.

Generell findet man in Cala Ratjada eigentlich jede Menschengruppe. Sowohl Jugendliche, die wie wir, ihren Abiurlaub dort verbringen, als auch Rentner, Menschen mittleren Alters, Studenten, Familien und Pärchen. Ist man allerdings auf der Suche nach Spaniern, sucht man hier wohlmöglich vergeblich. Gefühlsmäßig stammten mindestens 90% der Menschen aus Deutschland. Wenn wir die Verkäufer, Barkeeper oder sonst wen dort auf englisch ansprechen wollten, sagten sie uns meist direkt, dass sie auch deutsch sprechen würden, ohne, dass wir vorher irgendwas gesagt hatten. :D


Unsere letzte Nacht verbrachten wir im Hotel Amoros. Unser Zimmer im Hotel Marbel wurde versehentlich überbucht und wir wurden freundlich gefragt, ob wir für die letzte Nacht das Hotel wechseln würden. Natürlich ohne weitere Kosten für uns. Da das Hotelpersonal die ganze Zeit über sehr freundlich war und uns das nicht viel ausmachte, sagten wir zu. Zum Dank wurden dir dann sogar noch zum Grillabend eingeladen, wo wir uns ein wenig wie VIP-Gäste fühlten. Das Essen kam automatisch zu uns, war sehr lecker und wir waren danach echt satt.
Um 2 Uhr nachts hieß es dann für uns nach nur knapp zwei Stunden Schlaf aufzustehen. Denn um viertel vor drei bekamen wir ein kleines Frühstück und um halb vier kam unser Transfer, der uns zum Flughafen brachte. Um zehn vor acht ging dann unser Flug, sodass wir um zehn Uhr wieder auf deutschem Boden waren.

Cala Ratjada ist definitiv empfehlenswert, mir hat es dort sehr gut gefallen. Für jeden Anlass, ob Party, Action oder Entspannung, man findet definitiv das Richtige. 

War jemand von euch schon mal auf Mallorca? Vielleicht sogar auch in Cala Ratjada? Wie hat es euch gefallen?

Fernweh!


Hier in Deutschland ist es kalt, grau und nass. Heute habe ich mir deshalb wiedereinmal meine Bilder aus meinem Spanienurlaub auf Menorca von vor ein paar Jahren angeschaut und würde am liebsten jetzt sofort dort sein. 
Ich möchte heute mal nur die Bilder sprechen lassen und nicht viel mehr Worte verlieren.
Wie siehts bei euch aus? Würdet ihr euren Alltag auch lieber gegen Sonne, Strand und Meer tauschen?






Cuxhaven Eindrücke


Letzte Woche war ich in Cuxhaven und habe dort eine Woche lang alleine in einem 6-Mann-Zelt auf einem Campingplatz geschlafen. Letztendlich war es besser als erwartet. Ich hatte es mir gruseliger und einsamer vorgestellt, aber durch die Stimmen in der Umgebung gings. 
Die ersten beiden Nächte waren echt schrecklich. Schlafen konnte ich kaum, da es enorm gestürmt und geregnet hat. Dann aber schlug das Wetter um und wir hatten einige schöne sonnige Tage.

Heute zeige ich euch ein paar Eindrücke von Cuxhaven und versuche euch so ein bisschen teilhaben zu lassen. Als kleine Anmerkung noch: Alle Bilder sind unbearbeitet und ohne Filter fotografiert. :)









Ward ihr schon mal in Cuxhaven an der Nordsee?

[Travel Diary] My Trip to London


Wie manche von euch vielleicht schon auf Instagram mitbekommen haben, war ich von Montag bis Donnerstag (03.08-06.08.15) mit vier Freunden in London. Das war das erste Mal, dass ich ohne ein Elternteil oder andere Betreuer weg war. Von daher für mich schon ein Erlebnis an sich.


FLUG
Da wir alle noch Schüler sind und nun nicht so viel Geld für den Flug ausgeben wollten, haben wir uns dazu entschieden mit der Billigairline Ryanair zu fliegen. Wir hatten Montag Morgen einen sehr frühen und Donnerstag Abend einen sehr späten Flug gebucht.
Meine Mutter hatte mich vor dem Flug schon ganz kirre gemacht, in dem sie, wenn sie anderen Leuten erzählt hat, dass ich wegfliege, gesagt hat "Meine Tochter fliegt mit der Nevercomeback-Airline nach London". Und auch sonst hört und liest man viel negatives, aber eben auch viel positives über diese Airline. Ryanair ist eine Billigairline und spart an allen Ecken und Kanten. Jedoch kann ich wirklich nichts negatives über den Flug sagen, meiner Meinung nach war alles okay.



UNTERKUNFT
Über das Onlineportal Airbnb hatten wir eine kleine 1-Zimmer-Wohnung mit Bad gebucht, die für uns fünf vollkommen ausreichend war. Sie lag etwa 15 Minuten Fußweg von der nächsten U-Bahn-Station entfernt, was aber mit der Zeit echt ging und einem gar nicht mehr so lange vorkam. Mit der U-Bahn waren es dann nochmal circa 20 Minuten bis zum Kern von London. Ehrlich gesagt hatte ich mir die Umgebung komplett anders vorgestellt. Unsere Wohnung befand sich in Zone 3, weshalb es dort eben nicht mehr so touristisch angehaucht war und alles ein wenig "heruntergekommen" aussah. Man klärte mich dann aber auf, dass das überall in Londons Randgebieten so wäre und mit der Zeit gewöhnte man sich auch dran und dann wars auch gar nicht mehr so tragisch.


TRANSPORTMITTEL
Als wir in London angekommen sind, haben wir uns als erstes eine sogenannte Oyster Card gekauft. Das ist eine Pre-Paid Karte, die in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in London nutzbar und auch einiges günstiger ist, als würde man jede Fahrt einzeln zahlen müssen. Erst als wir schon wieder zuhause in Deutschland waren, habe ich erfahren, dass von der Oyster Card (in Zone 1-3) täglich nicht mehr als £7.50 abgebucht werden. Dies ist nur halb so teuer, wie wenn man jeden Tag eine Tageskarte kaufen würde. Nichtsdestotrotz ist das U-Bahn fahren in London eine nicht ganz billige Angelegenheit. Für die vier Tage haben wir umgerechnet etwa 30€ nur dafür ausgegeben. Ansonsten ist es aber echt angenehm U-Bahn zu fahren (vorausgesetzt, sie streikt nicht, wie es bei uns teilweise der Fall war), da man nie lange warten muss. Meist fahren die U-Bahnen alle 2-4 Minuten.



SIGHT SEEING
Am ersten Tag sind wir gegen Abend in Londons Mitte gefahren um uns den Big Ben, das London Eye, den Trafalgar Square etc. anzuschauen. Auf den Bildern wirkt das alles nicht so groß, wie es in Wirklichkeit ist. Dadurch habe ich mir das London Eye deutlich kleiner vorgestellt, als es dann letztendlich war.
An einem anderen Tag waren wir in Camden Town. Der dort befindliche Camden Market ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Dort gibt es super viele kleine Stände und Lädchen, in denen alles mögliche verkauft wird. Über Essen, Taschen, Souvenirs, Kleidung bis hin zu Schmuck findet ihr dort einfach alles.



SHOPPING
An einem Tag waren wir auf der Oxford Street shoppen. Und ich sage euch eins: Dort wird man regelrecht erschlagen. Ein Geschäft neben dem anderen und das eine Riesenstraße lang. Wir sind in gar nicht so vielen Läden drin gewesen, haben dort aber trotzdem einige Stunden verbracht. Man findet dort Geschäfte wie New Look, River Island und Topshop, die es in Deutschland gar nicht gibt, aber eben auch Forever 21, Pull & Bear, H&M und viele viele weitere.



ESSEN
In Bezug auf die Küche hat Großbritannien ja eher ein Image-Problem. Mir war schon vorher bewusst, dass es in England viel Sandwich zu kaufen gibt, aber dass man die gefühlt alle 50 Meter bekommt, hätte ich nicht gedacht. Hier in Deutschland gibt es ja auch oft an jeden Ecken irgendwelche Essensdinge zum mitnehmen bzw unterwegs essen. Aber da? Fehlanzeige. Und wenn es dann doch mal einen Straßenstand gibt, dann ist es meist richtig fettig. Deshalb habe ich mich zum Großteil von Brezeln, Berlinern und Donuts aus der dort weit verbreiteten Kette Pret a Manger ernährt, oder Fertiggerichte aus dem Marks & Spencer gegessen.
Wenn ihr mal in London seid, dann sucht unbedingt die Pizzeria Domino's auf (in manchen deutschen Städten gibt es auch eine Filiale). Die Pizzen dort schmecken super lecker und saftig. Ich würde fast behaupten, das war die beste Pizza, die ich bisher gegessen habe.

Am letzten Tag waren wir bei Jamie's Italian essen, ein Restaurant des Kochs Jamie Oliver. Auch das ist wirklich sehr zu empfehlen. Das Essen hat gut geschmeckt und war zudem auch noch bezahlbar.


Fazit
Ich war das erste Mal in London und empfand es dort als super schön. Die Engländer sind mit einer klitzekleinen Ausnahme sehr nett und helfen dir gerne weiter, wenn du Fragen hast. Was mich wirklich überrascht hat, war die Tatsache, dass sich die Menschen dort auf der Rolltreppe alle rechts aufstellen, um links die schnelleren vorbei zu lassen. Zudem reihen sie sich auf, wenn sie in den Bus steigen wollen und entschuldigen sich sogar bei dir, wenn du sie anrempelst. Im Gegenzug dazu ist es vor allem den Fußgängern total egal, ob die Ampel rot oder grün ist. Sie laufen einfach. Daran erkennt man sofort, wer Tourist ist :D.
Meiner Meinung nach ist London auf jeden Fall auch einen längeren Aufenthalt wert, um einfach noch mehr von der Stadt zu sehen.

Warst du schon mal in London? Wie hat es dir gefallen?

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