Hello 2016 - Nice to meet you


Mit großen Schritten nähern wir uns dem neuen Jahr. 2016. In weniger als 12 Stunden ist es soweit. Ich bin so gespannt auf dieses Jahr. Es verbirgt so viel in sich. 


Quelle Hintergrundbild: Stokpic - Ed Gregory
Aber erstmal zu 2015:

2015 war bei mir nicht so ein spannendes Jahr. Ich habe das Gefühl, dass das Jahr nur so an mir vorbeigerauscht ist. Nichts besonderes erwähnenswertes. Weder positiv, noch negativ. Hat doch auch was, oder? 
Ein kleines Highlight für mich war allerdings mein erster Urlaub ohne meine Eltern, nur mit Freunden. Wir waren für ein paar Tage in London, eine wirklich tolle Stadt, in die ich gerne nochmal zurückkehre. 
In Bezug auf meinen Blog gibts da aber doch, zumindest für mich, ein paar super Neuerungen. Seit Ende Mai habe ich ein tolles, neues, eigens für mich angefertigtes Design und seit gut einer Woche, der ein oder andere mag es bemerkt haben, eine eigene Domain! :) Dies wollte ich schon so unglaublich lange und nun ist es endlich soweit. Anfang nächsten Jahres kommt allerdings noch ein Post dazu.

Eure beliebtesten Beiträge aus 2015:
1. Ein paar Gedanken zu dem Spruch "Lass die anderen sich verändern und bleib so wie du bist"
2. Meine 5 Dinge, die man als Blogger-Neuling vermeiden sollte, kamen auch sehr gut bei euch an.
3. Startet man ein Gewinnspiel auf seinem Blog, hat man einiges zu beachten um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Was genau lest ihr in meinem Post Richtig bloggen - Rechtliches zu Gewinnspielen.
4. Marsala war die Farbe des Jahres 2015, hierzu kamen ein paar Inspirationen online.
5. Dinge, die mich glücklich machen, hatte ich im Rahmen der Blogreihe No Monologue veröffentlicht.
6. Und zu guter Letzt, mein Post über Fernweh und Wanderlust mit Bericht von meinen Urlaub in Menorca 2012.



Kommen wir nun zu 2016. Es erwartet mich einiges. Prüfungen, Neuerungen und Unwissenheit...

Im April habe ich meine schriftlichen Abiturprüfungen, im Mai dann die mündliche. Hier werde ich mir selbst wohl den größten Stress meines Lebens machen. Einerseits freue ich mich darauf, mein Abitur endlich in der Tasche zu haben, aber irgendwo ist es auch ein komisches, mulmiges Gefühl. Komisch, die Schule zu verlassen. Komisch, nicht mehr tagtäglich die Freunde um einen zu haben. Komisch, den Neuerungen entgegen zu treten.

Ab August/September werde ich dann studieren oder eine Ausbildung beginnen, ausziehen oder noch zuhause wohnen bleiben, in den Niederlanden oder in Deutschland leben... Diese Ungewissheit macht mich ehrlich gesagt ein wenig kirre. Aber die Zeit wird es zeigen. :)

Und meine Vorsätze?

Wenn ein neues Jahr beginnt, so fangen die meisten Leute auch an, sich Vorsätze zu überlegen. Dinge, die sie im neuen Jahr besser machen wollen, als im alten.
Bei mir sind Vorsätze meist von vorneherein zum Scheitern verurteilt :D. Deshalb habe ich es aufgegeben mir groß etwas vorzunehmen. Was natürlich nicht heißt, dass ich nichts erreichen möchte. 


An dieser Stelle möchte ich mich bei euch für eure Unterstützung im vergangenen Jahr danken. Ob es nun die Kommentare waren, die Emails, Kritik oder Lob, ich habe mich sehr gefreut! Natürlich hoffe ich, dass dies auch im nächsten Jahr so sein wird und ihr weiterhin auf meinem Blog vorbeischaut. :)

Nun wünsche ich euch nur das Beste für 2016. Rutscht gut rein & passt auf euch auf! Wir lesen uns im nächsten Jahr. ♥

Cheers, Mädels!




Dieser Beitrag gehört wieder zu der Blogreihe "No Monologue". Wir schreiben monatlich über ein Thema, über das man viel diskutieren kann und zu dem auch jeder irgendetwas beitragen kann. 
HIER sehr ihr eine Übersicht über alle bisher stattgefundenen Themen der No Monologue-Reihe.

Im Folgenden seht ihr die Liste mit den Mädels, die ebenfalls erzählt haben oder es noch werden, wie ihr 2016 ablaufen wird:

Merry Christmas!

Ihr Lieben, heute erreicht der ganze Weihnachtstrubel in Deutschland seinen Höhepunkt.
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber so wirklich in Weihnachtsstimmung bin ich bei den milden Temperaturen von 12 Grad nicht gekommen.

Trotz allem wünsche ich euch nun ein ganz schönes Weihnachtsfest und ein paar tolle Feiertage im Kreise eurer Familie und Freunde.

Genießt die Zeit, das leckere Essen und die besinnliche Stimmung und nehmt euch Zeit für die wirklich wichtigen Menschen in eurem Leben!

MERRY CHRISTMAS ♥

[Die Weihnachtsschmiede] 6 Last Minute Mini Presents


Viele von euch kennen bestimmt folgendes Szenario: Es ist kurz vor Weihnachten und es gibt viele liebe Menschen, die man beschenken möchte und man hat entweder noch überhaupt gar keine Idee, kein Geld oder keine Lust viel Geld auszugeben. Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, ein paar MiniPresents selber zu machen. Entweder schenkt ihr sie Menschen, die liebevoll Selbstgemachtes zu schätzen wissen, oder ihr legt sie als Geschenkbeilage bei einem etwas größeren Geschenk bei. :)

1. Heiße Schokolade in einer Weihnachtskugel

Im Winter, falls man das Wetter draußen überhaupt Winter nennen kann, trinke ich liebend gerne einen heißen Kakao oder eine heiße Schokolade. Vor ein paar Wochen bin ich dann auf Instagram auf ein Foto gestoßen, wo die Zutaten für einen heißen Kakao in eine Weihnachtskugel gepackt wurden. Die Idee fand ich ganz süß, weshalb ich sie direkt nachgemacht habe. Wie ihr sehen könnt, habe ich Kakaopulver, Streusel und Mini-Marshmallows verwendet, welche ich alle durch die abnehmbare Öffnung der Weihnachtskugel hineingefügt habe. Das einzige, worauf man achten muss, ist dass die Marshmallows kleiner sein müssen, als die Öffnung, da es sonst schwer wird, den Inhalt aus der Kugel in eine Tasse mit Milch zu gießen. Die Kugel könnt ihr gut an ein Geschenk dranhängen oder aber direkt eine schöne Tasse mitschenken, was euch alles so einfällt. 

2. Do you wanna build a snowman?
Da es ja meist an Weihnachten bei uns nicht mehr schneit, wäre doch ein Schneemann zum selber bauen eine Idee, oder nicht? Hierzu nehmt ihr einfach eine von diesen transparenten Geschenktütchen, gebt dort drei große Marshmallows, einen Dominostein, drei-vier braune Smarties und zwei kleine Stücke Salzstangen rein und verschließt das Ganze mit einem Band auf das ihr "Do you wanna build a snowman?" schreibt. 


3. Kekse backen


Selbstgemachte Kekse gehen immer, mag jeder und sehen super aus, somit ein perfektes Geschenk. Findet ihr nicht? Besonders, wenn man sie noch schön weihnachtlich verziert und hübsch verpackt. Mein Rezept zu den Keksen von dem Bild oben findet ihr als Gastbeitrag auf dem Blog von Jacky.

4. Eigene CD brennen
Meine vierte Last Minute Geschenkidee ist eine selbstgebrannte CD. Wenn ihr den Musikgeschmack von der Person, die ihr beschenken wollt, gut kennt, dann wird es eine Leichtigkeit für euch werden, eine tolle CD zusammenzustellen, worüber sich die Person freut. Das Cover könnt ihr noch schön verzieren oder mit Bildern bekleben und schon ist euer Geschenk fertig.

5. Fotoalbum gestalten


Ein Fotoalbum ist immer eine gute Idee. Sucht euch einige Fotos von euch beiden heraus, klebt sie ein und schreibt jeweils eure Erlebnisse dazu. So schafft ihr eine tolle Erinnerung an die Zeit, die ihr gemeinsam verbracht habt und habt später bestimmt auch mal was zu lachen. :)

6. Gemeinsame Zeit
Oft ist man so gestresst, hat hier und da was zu tun und kommt gar nicht dazu, sich mit seinen Liebsten zu treffen. Deshalb ist meine letzte Last-Minute Geschenkidee gemeinsame Zeit zu verschenken. Schreibt einen Gutschein, dass ihr mit der Person frühstücken geht, sie ins Café einladet oder was euch so einfällt. Sie wird sich bestimmt freuen.


Dieser Beitrag ist im Rahmen der Weihnachtsschmiede entstanden. 24 Blogger und Bloggerinnen haben sich wie letztes Jahr zusammengetan und haben einen weihnachtlichen Post hochgeladen bzw werden es noch. Ob es ein DIY, ein Gewinnspiel, ein Outfit oder ein Make-Up ist, vollkommen egal, die Mischung ist bunt. Auf der ImageMap könnt ihr euch durch die verschiedenen Posts klicken. Viel Spaß dabei :)

Gestern gabs bei Madline ein Gewinnspiel bei dem ihr beheizbare Narwal- und Einhorn-Hausschuhe gewinnen könnt. Das 22.Türchen öffnet sich morgen auf stealmetics.



Vor- und Nachteile des Bloggens


In letzter Zeit ist es etwas ruhiger hier auf meinem Blog, was ihr sicherlich auch schon gemerkt habt. Der einfache Grund ist der Zeitmangel, der durch die Schule und die Weihnachtszeit entsteht. Und bei diesem Punkt bin ich auf die Idee gekommen, mal einen Post mit den Vor- und Nachteilen des Bloggens zu machen. So here it is:

Hintergrundbild von stokpic.com

Ich blogge nun schon 2,5 Jahre hier auf Carotellstheworld, wodurch ich schon so einiges erlebt, gelernt und erkannt habe. Anfangs habe ich nie gedacht, dass ich das hier wirklich so lange durchhalten würde. Und um ehrlich zu sein, ich hatte schon so den einen oder anderen Moment, an dem ich am liebsten einfach nur auf "Blog löschen" geklickt hätte. Aber ich habe es nicht. Warum nicht? Dazu kommen nun erstmal ein paar Vorteile:

Vorteile des Bloggens

1. Der Spaß
Bloggen macht Spaß. Wenn ich gefragt werde, warum ich blogge, dann antworte ich als Erstes mit "Weil es mir Spaß macht.". Auf dem Blog kann man all das machen, was einem gefällt, ihn so gestalten wie man möchte, kreativ sein, die Bilder fotografieren und die Texte schreiben. Es ist quasi schon zu einem Hobby geworden.

2. Der Austausch mit den Lesern
Ein Blog lebt erst durch die Kommentare der Leser und den Austausch mit ihnen. Wenn man Stunden damit verbracht hat, einen Post ansehnlich zu gestalten und selbst mit ihm zufrieden ist, ist es super, wenn man auch ein wenig Feedback von den Lesern bekommt. Würdet ihr nicht immer so fleißig kommentieren, hätte ich das Bloggen bestimmt schon aufgegeben.

3. Bloggerfreundschaften
Andere Blogger zu treffen oder mit ihnen zu schreiben, ist toll. Sie verstehen einen, man kann sich austauschen und sich gegenseitig helfen. All das kann man mit seinen nicht bloggenden Freunden eher weniger. Oft verstehen sie nicht, warum man eigentlich bloggt. 

4. Neues lernen
Durch das Bloggen lernt man unglaublich viel dazu. Bevor ich angefangen habe, hatte ich beispielsweise überhaupt keinen Plan von HTML, CSS, Fotobearbeitung usw. Aber wenn man einen schönen Blog haben möchte, so muss man sich früher oder später damit auseinander setzen. Und es ist beispielsweise ein tolles Gefühl, wenn man sich vorgenommen hat, etwas am Design zu ändern und man es dann wirklich mit seinen HTML-Kenntnissen hinbekommt :D.

Nachteile des Bloggens

1. Der Zeitaufwand
Der Zeitaufwand des Bloggens wird oft unterschätzt. Aber ein Post ist nunmal nicht in 10 Minuten mal so eben fertig geschrieben. Das dauert schon gut und gerne mal 2-3 Stunden. Man macht es ja gerne, keine Frage, trotz allem muss man erstmal die Zeit neben der Schule/ dem Job finden um noch den zeitintensiven Blog zu "füttern". 

2. Rechtliches
Sobald man bloggt, gibt es unheimlich viel, auf das man achten muss, damit man nicht abgemahnt werden kann. Man muss viele Daten von sich komplett frei und für jeden einsehbar ins Netz stellen, alles korrekt kennzeichnen und offenlegen.


Fallen euch noch Vor- und Nachteile des Bloggens ein? Und wie seht ihr die von mir aufgelisteten Punkte?

Gastbeitrag bei Jacky von Vapaus



Hallo ihr Lieben,

heute darf ich bei der lieben Jacky von Vapaus einen Gastbeitrag bei ihrem Adventskalender posten!

Schaut bei ihr auf dem Blog vorbei - es gibt von mir ein leckeres, einfaches Keksrezept, dazu eine weihnachtliche Dekoration der Kekse, sodass ihr nur noch eine passende Verpackung benötigt und dann die Kekse super gut verschenken könnt! :)

Für mehr Fotos und das Rezept: hopp, hopp, ab zu Jacky! :)

HIER gehts direkt zum Post!

Nikolaus Giveaway - Mein Taschenkalender


Heute ist der 6.Dezember, also Nikolaus-Tag. Und da dachte ich mir, wäre es eine gute Gelegenheit mal ein Gewinnspiel auf meinem Blog starten zu lassen.

Vor ein paar Wochen habe ich euch HIER meinen Taschenkalender vorgestellt, den ich mir dank Mein Taschenkalender erstellen konnte.




Und nun habt auch ihr die Möglichkeit euch einen solchen Kalender selbst zu gestalten, denn:

Ich darf einen Taschenkalender Din A6 Premium an einen meiner Leser verlosen!

Ihr habt da natürlich vollkommene Gestaltungsfreiheit und könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen.

Solltet ihr für euch selbst keinen Kalender benötigen, wäre der denn dann nichts für die Schwester, die Mutter oder die beste Freundin? :)

Und so gehts:

1. Folge meinem Blog via Bloglovin und/oder GFC.
2. Hinterlasse mir einen Kommentar und schreibe mir deinen größten Weihnachtswunsch dazu.

Zusatzlose:
Wenn ihr mir bei Instagram und/oder Facebook folgt, bekommt ihr ein bzw. zwei zusätzliche Lose mit eurem Namen. 

Weitere Teilnahmebedingungen:
Wenn ihr unter 18 Jahre alt seid, benötige ich die schriftliche Einverständniserklärung eurer Eltern, ihr müsst in Deutschland wohnen oder zumindest eine deutsche Anschrift haben.

Ihr habt eine Woche Zeit teilzunehmen, denn am 13.Dezember werde ich ganz oldschool durch Papierlose den Gewinner auslosen, ihn in diesem Post erwähnen und per Mail benachrichtigen.

Nun bleibt mir nur noch übrig, euch ganz viel Glück zu wünschen! :)

Das Gewinnspiel ist beendet! Gewonnen hat Lisa von Fairytalemarie, herzlichen Glückwunsch! Du bekommst bald eine Mail von mir. :)


[No Monologue] Schönheitsideale


Kurz vorweg: Im Folgenden gehe ich nur auf Frauen/Mädchen ein. Natürlich sind die männlichen Geschöpfe vor den Folgen, die Schönheitsideale mit sich bringen können, aber genauso wenig bewahrt.

1. Einleitung
„Heute gilt Schönheit kaum noch als Geschenk der Natur, sondern als eine Leis­tung.“[1] – dieses Zitat zeigt bereits, dass in der heutigen Zeit nicht alles als schön ange­sehen wird, sondern man sich die Schönheit erst „erarbeiten“ muss. Hat man diese Leistung erbracht, wird man meist für diese beneidet und es gibt viele, die ebenfalls diese Leistung erbringen wollen. Doch was ist schön? Da Schönheit abs­trakt ist, kann man keine richtige Definition hierfür finden. Im Allgemeinen bezeichnen wir Dinge als schön, die wir als „ästhetisch, ansprechend oder besonders angenehm empfinden“[2]. Jeder Mensch hat demnach eine individuelle Ansicht, was schön ist und was nicht. Allerdings sind Schönheitsideale sehr an der Meinungsbildung beteiligt. Wir leben heutzutage in einer Gesellschaft, die nicht wenig von den Medien beein­flusst wird. Egal ob es das Fernsehen, Zeitschriften, Plakate, Werbung oder die sozi­alen Netzwerke im Internet sind. Die Medien prägen unser Bild vom perfekten, also schlanken, sportlichen und dünnen, Kör­per.
Aber was ist mit dem Gegenteil? Kann nicht auch eine korpulentere Frau ästhetisch aussehen?

2. Schönheitsideale
Forschungen zufolge, kann man annehmen, dass die Menschen schon immer einen „Sinn für Ästhetik“ besaßen, zumindest ab dem Zeitpunkt, als sich das „menschli­che[…] Bewußtsein[…] [sic!] und [die] Fähigkeit zur Abstraktion“[3] entwickelt haben.
Deshalb gab es auch schon immer ein bestimmtes Schönheitsideal. Jedoch ist das Schönheitsideal relativ, denn jede Epoche wird durch ihr ganz eigenes Schönheits­ideal bestimmt.

2.1 Schönheitsideale heute
Die Schönheitsideale, die in der heutigen Zeit die Gesellschaft beeinflussen, kennt vermutlich jeder. Eine perfekte Frau ist in unseren Augen schlank, sportlich, hat ei­nen ebenmäßigen Teint und allgemein ein gepflegtes Äußeres. Oft hört man Sätze wie: „Wer schön ist, hat es leichter im Leben“. Ulrich Renz zieht in seinem Buch  „Schönheit. Eine Wissenschaft für sich.“ folgendes Resümee: „Eine gut aussehende Bedienung bekommt mehr Trinkgeld. Eine attraktive Schülerin hat bei der Bewerbung bessere Chancen. Gut aussehende Mitarbeiter verdienen im Durchschnitt mehr. Hübsche Babys werden öfter gestreichelt.“[4]. Dies zeigt, dass die Schönheit einen sehr hohen Stellenwert bei uns eingenommen hat, vermutlich höher als je zuvor.

3. Beeinflussung durch die Medien (insbesondere durch Zeitschriften)
Die Medien beeinflussen unser aller Denken. Fast 50% der Frauen finden die Medien sehr einflussreich, wenn es darum geht, ob sie mit ihrem Körper zufrieden sind, oder nicht. Dem eigenen Partner oder den Freundinnen wird nur zu etwa 28% vertraut [5].

3.1 Perfektes Covermodel?
Das perfekte Covermodel. Wie sieht es aus? Gibt es überhaupt ein perfektes Cover­model? In unserer Zeit wird eine schlanke und sportliche Frau auf dem Titelbild als perfekt angesehen. Die Models auf den Zeitschriftencovern scheinen keinen einzigen Makel zu haben und sind von oben bis unten perfekt. Zudem kommt noch, dass diese Models allesamt bearbeitet und beschönigt wurden, unbearbeitete Fotos in den Magazinen sind eine Rarität. Die digitale Bildbearbeitung ist soweit voran geschritten, dass man alles wegretuschieren kann, was nur geht. All das, was natürlich ist, wird entfernt und das nur, damit das Covermodel perfekt aussieht. Aber können nicht auch etwas korpulentere Frauen auf dem Cover ästhetisch auf uns wirken? Um die­ser Frage einmal nachzugehen, hab ich ein Zeitschriftencover entworfen und auf das Titelbild eine Frau mit toller Ausstrahlung, allerdings ohne Idealfigur, gesetzt (Das Bild ist leider zu groß um es in diesen Blogpost mit einzufügen). Sie ist eine Frau, wie man sie aus dem Alltag kennt, die nicht übergewichtig aussieht, für die meisten Zeit­schriftencover aber schon nicht mehr tauglich wäre. Allerdings muss man sagen, dass auch schon andere Menschen auf die Idee gekommen sind, nicht nur die Ma­germodels auf das Cover drucken zu lassen. So zum Beispiel die britische und die US-amerikanische Vogue. Sie beide haben bereits Adele auf ihrem Cover veröffent­licht. Der ehemalige Modechef der US-Vogue sagte über das Cover mit Adele: „Mit ihrem Cat-Eye-Make-up sieht sie auf den Porträtfotos makellos aus.“[6]. Daran kann man deutlich sehen, dass ein Covermodel nicht so dünn sein muss, sondern eben auch ein paar Kilos mehr auf den Rippen haben darf. Auch andere bekannte Labels setzten korpulentere Frauen ein. Beispielsweise findet man auch in der Elle und der Allure eben diese Frauen auf dem Cover.

3.2 Auswirkungen auf die Gesellschaft
Durch die meist „perfekte“ Darstellung von weiblichen Körpern in Zeitschriften oder anderen Medien, die ein unrealistisches Schönheitsideal vermitteln, wird vor allem die Selbstansicht normalgewichtiger und übergewichtiger Frauen um einiges negati­ver. Laut der „sozial-kognitiven Lerntheorie wird menschliches Verhalten Anhand von Vorbildern gelernt“[7]. Gerade für jüngere Mädchen ist so ein perfektes Model auf dem Cover nicht selten ein Vorbild. Viele dieser Mädchen oder auch Frauen wollen auch so perfekt sein, wie die Covermodels, obwohl sie mit ihrem Gewicht im Normal­gewichtbereich liegen. Um das zu erreichen gibt es nicht wenige, die eine Diät nach der anderen machen, oder sich sogar in eine Essstörung stürzen. Auch die Rate der Schönheitsoperationen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen[8]. Hier fließt allerdings noch ein anderer Punkt mit rein. Marlene Dietrich hat mal gesagt: „Die Männer beteuern immer, sie lieben die innere Schönheit der Frau – komischerweise gucken sie aber ganz woanders hin.“[9]. Auch dies kann das Denken der Frauen über ihren eigenen Körper beeinflussen. Sie denken, dass die Covermodels perfekt sind und sie somit auch so aussehen müssen, um den Männern zu gefallen. Daran kann man sehen, dass das vermittelte Schönheitsideal in den Magazinen alleine oder ge­paart mit anderen Faktoren weitreichende Folgen haben kann, aber nicht zwangs­weise muss.

4. Fazit
Am Anfang habe ich mir die Frage gestellt, ob nicht auch eine korpulentere Frau äs­thetisch aussehen kann. Anhand meiner Ergebnisse kann ich diese Frage klar mit Ja beantworten. Es gibt immer mehr bekannte Labels und Firmen, die auch mit füllige­ren Frauen werben und dadurch keinen Abbruch kriegen.
Meiner Meinung nach beeinflussen die Medien das Schönheitsideal der Frau im ne­gativen Sinne. Würden in den Medien und auf den Zeitschriftencovern normalge­wichtige Frauen abgebildet werden, würden sich das Schönheitsideal und die Selbstansicht der Frauen relativieren.
Ich finde man sollte sich Gedanken machen, wenn sich Menschen dank dem unreali­sierbaren Schönheitsideal der Medien in Essstörungen stürzen oder sich Schön­heitsoperationen unterziehen. Dies sollte nicht das Ziel der Medien sein.



[1] Zitat von Rebekka Reinhard, Autorin des Buches „Schön! Schön sein, schön scheinen, schön leben“ (19.11.2013)
[2] http://definition-online.de/schoenheit/
[3] Aus: Michéle Didou – Manent, Tran Ky, Hervé Robert, Von den Anfängen der Ästhetik, in: Dick oder dünn? Körperkult im Wandel der Zeit, München 1998, Knesebeck GmbH & Co. Verlags KG, Seite 12
[4] http://www.deutschlandradiokultur.de/wer-schoen-ist-hat-es-einfacher-im-leben.950.de.html?dram:article_id=134135
[5] Vgl: http://www.frauengesundheit-wien.at/downloads/dokumente/FactSheet-Gallup-Umfrage-red.pdf
[6] http://static01.20min.ch/life/beauty/story/31959122
[7] Siehe: http://www.vorarlberg.at/pdf/broschuere_koerperbilder_.pdf
[8] http://www.welt.de/wissenschaft/article1310613/Zahl-der-Schoenheits-OPs-stark-gestiegen.html
[9] Marlene Dietrich (1901-1992), http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=184


P.S.: Dieser Text ist ein Auszug aus meiner Facharbeit, die ich in der 12. Klasse geschrieben habe.


Dieser Beitrag gehört wieder zu der Blogreihe "No Monologue". Wir schreiben monatlich über ein Thema, über das man viel diskutieren kann und zu dem auch jeder irgendetwas beitragen kann. 
HIER sehr ihr eine Übersicht über alle bisher stattgefundenen Themen der No Monologue-Reihe.

Im Folgenden seht ihr die Liste mit den Mädels, die bereits dran waren bzw. die die nächsten Tage an der Reihe sein werden:

02.12: Hier auf Carotellstheworld
04.12: Vita Corio
05.12: maxie-renée
07.12: Umecken
Copyright © 2013-2017 Carotellstheworld | Impressum & Datenschutz | Vorlage by Mira Designs| Design & Coding by AileenHannah