[Die Weihnachtsschmiede] Geschenkidee: DIY Dusch Jelly


Es gibt da diesen einen Laden, der ganz tolle und gut riechende Bade- und Duschartikel verkauft. Doch da dort so viele Gerüche durcheinander sind, kann ich diesen Laden leider einfach nicht betreten ohne binnen Sekunden Kopfschmerzen zu bekommen. Da ich aber vor allem die Dusch Jellys super finde, dachte ich mir, versuche ich sie einfach mal selbst zu machen. 



Je nachdem wie große Formen ihr für eure Dusch-Jellys verwendet, reicht ein Dusch- Jelly für eine oder mehrere Duschen. Ich habe jetzt kleine gemacht, damit sie perfekt für eine Dusche reichen.

Was braucht man dafür?
- 30gr gemahlene Gelatine
- 200 ml durchsichtiges oder weißes Duschgel
- 50 ml Wasser
- 1 Teelöffel Salz
- Lebensmittelfarbe
- Silikonförmchen

Und wie wirds gemacht?
1. Das Salz und die Gelatine gebt ihr in einen Topf und gießt heißes Wasser darüber. Nun müsst ihr so lange rühren, bis sich die Gelatine aufgelöst hat.
2. Anschließend kommt das Duschgel zu der Gelatine und wieder muss gerührt werden.
3. Damit eure Dusch Jellys auch ein wenig Farbe bekommen, färbt ihr das Gemisch nun mit der Lebensmittelfarbe ein.
4. Nun gießt ihr das Ganze in eure Silikonform und stellt es danach mindestens 2h kalt. Am besten wäre hier der Kühlschrank geeignet, damit das Dusch Jelly schön fest werden kann.
5. Dann könnt ihr die Jellys ganz einfach entnehmen und schön verpacken. Eine Idee zeige ich euch weiter unten. :)

So kurz vor Weihnachten kam mir natürlich auch gelegen, dass man sie sehr gut als Kleinigkeit verschenken kann. 


Genau wie in den letzten drei Jahren, bin ich auch dieses Jahr wieder Teil des Adventskalenders "Die Weihnachtsschmiede". An jedem Dezembertag bis Heiligabend öffnet sich auf einem Blog ein Türchen, also schaut doch gerne bei den anderen vorbei. Die ImageMap befindet sich hier unten.

Gestern gab es bei Anika von vergissmeinnicht ein Rezept für heißen rosé Apfelwein und morgen wird Jana von lichtkonfetti das 12. Türchen öffnen.


Image Map

Habt ihr noch ein paar liebe Personen, die etwas Handgemachtes verdient haben? Dann wäre das hier doch die perfekte Idee, oder was meint ihr? Habt ihr noch andere Ideen? Lasst sie mich gerne in den Kommentaren wissen.

[Rezept] Gyrossuppe


Ich muss sagen, so langsam werde ich echt ein Fan von Suppen. Meiner Meinung nach sind sie super schnell gemacht und schmecken mit ein bisschen Brot dazu soo gut. Vor allem jetzt zu einer Zeit, wo es draußen trist, grau und ungemütlich ist.
Insgesamt sind schon zwei Suppenrezepte von mir online. Zum Einen die Lasagne-Suppe und zum Anderen eine Käse-Lauch-Suppe mit Hackfleisch. Und heute soll nun eine dritte wirklich leckere Suppe folgen: Gyrossuppe.


Gyrossuppe hat meine Mama damals öfter an Geburtstagen gemacht, da es hier auch wirklich einfach ist, sie für mehrere Personen zu kochen.
Nun wollte ich das Ganze aber mal selber ausprobieren und Tatsache, es hat funktioniert! :D
Sie schmeckt genauso wie bei Mama und ich kann eigentlich nicht genug von ihr essen. Und das, obwohl die Gyrossuppe super sättigend ist.

Was braucht man dafür? (ca. 4 Personen)

- 500g Gyros
- 2 Becher Sahne
- 1 Btl. Zwiebelsuppe
- 1 Dose Mais
- 2 rote Paprika
- 1/2 Glas Zigeunersoße
- 1/4 Glas Chilisoße

Und wie wirds gemacht?

1. Als erstes bratet ihr das Gyros an und lasst es abkühlen. 
2. Dann fügt ihr die Sahne zu dem Gyros und lasst es am besten über Nacht stehen (ist aber nicht unbedingt notwendig).
3. Daran anschließend muss die Zwiebelsuppe gekocht werden .
4. Währenddessen könnt ihr die Paprika schon mal würfeln.
5. Wenn die Zwiebelsuppe fertig ist, gebt ihr den Mais, die Paprika, die Zigeunersoße und die Chilisoße dazu.
6. Nun kommt noch das Gyros-Sahne-Gemisch hinzu und die Suppe wird erwärmt. 
7. Fertig ist die Suppe, wenn die Paprika gar ist.

Und dann kann die Suppe auch schon evtl mit einem Stück Baguette gegessen werden.

Wie ihr seht, ist die Suppe echt schnell gemacht und gar nicht schwer, oder?


[Rezept] Schnelle Apfel-Zimt-Muffins


Der Duft von frischgebackenem Apfelkuchen gehört für mich absolut zum Herbst dazu. Die Kombination von Apfel mit Zimt ist nahezu unschlagbar. Heute gibt es bei mir statt einem Apfelkuchen, das Ganze etwas kleiner und zwar als Muffins. Praktisch zum Mitnehmen in die Uni, zur Arbeit oder einfach für zwischendurch.



Ein weiterer Pluspunkt? Die Muffins sind super schnell gemacht. Innerhalb 40 Minuten sind sie vorbereitet und gebacken und müssen vor dem Verzehr nur noch etwas auskühlen.


Zutaten (für 12 Muffins)

- 130g Butter
- 2 Eier
- 140g Zucker
- 10g Puderzucker
- 1 1/2 Teelöffel Zimt
- 200g Mehl
- 2 Teelöffel Backpulver
- 2 Äpfel

- 12 Muffinförmchen (für besseren Halt welche aus Silikon, zB. diese hier)



Und so einfach geht's:

1. Als erstes lasst ihr die Butter in einem Kochtopf schmelzen und schlagt diese danach mit dem Zucker, 1/2 Teelöffel Zimt und den beiden Eiern schaumig.

2. Das Mehl vermischt ihr mit dem Backpulver und hebt es dann unter die Buttermasse. Nun könnt ihr den Teig schon in eure Muffinform füllen.

3. Jetzt schneidet ihr die Äpfel, viertelt sie und schneidet sie dann in dünne Scheiben. Diese steckt ihr nun in den Teig in den Muffinförmchen.

4. Den Puderzucker und einen Teelöffel Zimt miteinander vermengen und über die Apfelmuffins streuen.

5. Nun gebt ihr die Muffins für ca. 25 Minuten in den auf 160°C vorgeheizten Ofen.

Wenn die Muffins fertig gebacken sind, müssen sie nur noch auskühlen und können dann schon verzehrt werden.



Und ich sag euch eins: Nach einem Bissen wird schnell klar, ein Muffin reicht nicht. :D 

Findet ihr die Kombination aus Apfel und Zimt auch so passend für den Herbst? Oder was gehört für euch auf jeden Fall zu dieser Jahreszeit? 


Studentenklischees und was wirklich dadran ist


Dieselben Teller ungewaschen drei Mal nutzen, nur von Fertiggerichten leben, erst um 11 aufstehen, dauerhaft feiern und trinken, nichts organisiert bekommen - das sind so die gängigsten Studentenklischees, würde ich meinen. Vom Organisationschaos bis hin zu der Unfähigkeit einen eigenen Haushalt führen zu können. Aber was ist wirklich an diesen Klischees dran?


Nicht viel, meiner Meinung nach. Klar gibt es solche Studenten, auf die der Großteil dieser Klischees zutrifft. Doch die meisten, mich eingeschlossen, sind meiner Erfahrung nach nicht so.

Der eigene Haushalt
Anfangs ist es sicherlich etwas ungewohnt, wenn man sich mitmal um alles alleine kümmern, selber putzen, waschen und einkaufen muss. Doch nach sehr schneller Zeit merkt man, dass man besser dran ist, wenn man all das zeitnah macht und sich nicht erst alles ansammelt. Denn, das wissen wir doch eigentlich alle, es dauert dann viel länger, das ganze Zeug zu beseitigen. Wenn man zudem dann noch in einer WG wohnt, sollte man schon aus Rücksicht auf die anderen, sich an bestimmte Regeln halten.

Essen
Ab und an schiebe ich mir auch mal ne Tiefkühlpizza in den Ofen, weil ich keine Lust habe, länger in der Küche zu stehen. Doch ganz ehrlich, nur von sowas könnte ich auch nicht leben. Ich mag Abwechslung beim Essen und zudem ist selber kochen oftmals auch günstiger und man kann gleich schon für den nächsten Tag mitkochen, was wiederum zeitsparend ist.

Ausschlafen?
Fehlanzeige! Nun muss ich sagen, bin ich eh keine Langschläferin, sondern auch am Wochenende meist um 7 wach. Aber auch unter der Woche kann man sich das bei uns in den Niederlanden jedenfalls nicht erlauben lange zu schlafen. Da heißt es meist: Um 8:45 Uhr in der Uni sein, wenn man sein Studium in vorgegebener Zeit schaffen möchte.

Party
Dieser Punkt ist sicherlich von Person zu Person sehr verschieden. Unter der Woche ist von Party sowieso nie die Rede. Ab und an am Wochenende, ist bei mir aber auch eher eine Ausnahme, was zu nicht geringen Teilen aber auch daran liegt, dass man hier nicht die Möglichkeiten hat. 

Organisation
Auch die Organisation ist sehr individuell. Ich würde mich selbst als sehr organisierte Person beschreiben und auch meine Mitstudenten wissen, wo sie bestimmte Zettel finden, wann Abgabefristen sind und wo sie Unterricht oder Vorlesungen haben. 

Das Fazit?
Wie oben schon gesagt, es gibt sicherlich Studenten, auf die die Klischees zutreffen. Aber eben nicht auf jeden!
Es gibt diejenigen, die ihr Studium ernst nehmen, sich bemühen gute Noten zu schreiben und dann gibt es eben diejenigen, die sich weniger dahinterklemmen und kein Problem damit haben, über die Regelstudienzeit hinauszukommen.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Meint ihr, die Klischees treffen zu oder eher nicht?

1 Jahr nach meinem Auszug - ein kurzes Resümee


Nun ist es schon ein Jahr her, seitdem sich vieles für mich änderte. Ich wurde mit meinem Abitur fertig und es wurde Zeit für etwas Neues. Ich begann mein Studium und wechselte dafür sogar den Ort. Ich bin zuhause, da wo ich groß geworden bin, ausgezogen und in eine WG 2,5h entfernt eingezogen und musste ab da für mich selbst sorgen.
Die Zeit rennt so unglaublich schnell davon. Einerseits kommt es mir gar nicht wie ein Jahr vor, andererseits fühle ich mich in meiner WG so wohl, dass ich das Gefühl habe, schon ewig dort und "alleine" zu wohnen.



Noch vor einem Jahr schrieb ich diesen Post. Zu der Zeit hatte gerade alles angefangen. Ich wohnte seit einer Woche in der WG und kannte meine Mitbewohnerinnen noch nicht persönlich. Es war noch alles so neu. Zuhause wusste ich genau, welche Tür gerade ins Schloss fällt, wer die Treppe hochkommt, welche Treppenstufe welche Geräusche macht und hätte mich auch nachts ohne Probleme zurecht gefunden. Das war nun anders. 
Anfangs war es für mich eine Mischung aus der "Angst" wie es ist, auf eigenen Beinen zu stehen und der Freude genau dies endlich zu können. Ich wusste nicht, was alles auf mich zukommt und auch nicht, wie es sein wird zuhause zu Besuch zu sein. Ich musste mich erst noch in die neue Situation einfinden.

Aber nun, ein Jahr später, kann ich sagen, dass alle Unsicherheiten und Ängste, die es anfangs gab, vollkommen grundlos waren.

In diesem einen Jahr sind unglaublich viele Dinge passiert. Das erste Jahr meines Studiums ist nun rum, ich habe eine neue Sprache gelernt, neue Freunde kennengelernt und mich sogar im Kochen verbessert (obwohl mir das echt keinen Spaß macht). Aber immer nur einfache Tütensuppe ist eben langweilig :D.

Insgesamt das Für-sich-alleine-sorgen fiel mir nicht so schwer und war nicht so lästig für mich, wie es mir von vielen prophezeit wurde. Klar war es eine Umstellung auf die ganzen Annehmlichkeiten im "Hotel-Mama" verzichten zu müssen. Kochen, waschen, putzen - alles Dinge, die nun mal gemacht werden müssen. Und auch der Kühlschrank füllt sich erstaunlicherweise nicht von alleine :D. Aber irgendwann kommt halt jeder Mal an diesen Punkt in seinem Leben und unbedingt schlecht, ist er ja nicht.

Denn das Alleineleben bietet zudem auch viele neue Freiheiten, ist ein neuer großer Schritt hin zum Erwachsenwerden und bringt Unabhängigkeit und Selbstständigkeit.
Man kann das machen, was man für richtig hält. Putzen, wann man es für sinnvoll erachtet (zumindest im eigenen Zimmer, in der WG selber sollte man sich natürlich an Putzpläne halten), ist niemandem eine Rechenschaft schuldig, wo man hingeht und wann man wieder kommt. Das passiert alles ganz spontan und frei. Und das liebe ich!

Besuche zuhause sind immer wieder schön. Freunde treffen, Familie treffen, die gewohnte Umgebung wiedersehen. Aber mittlerweile könnte ich mir auch gar nicht mehr vorstellen, wieder komplett in meinem Elternhaus einzuziehen. Zu sehr hab ich mich schon an die Freiheiten und das Alleineleben gewöhnt! :D

Und nun zudem, weshalb ich überhaupt ausgezogen bin: Mein Studium. Es ist zwar viel und zeitaufwendig, macht mir aber immer noch Spaß und ich denke, ich habe mich für das Richtige entschieden. Voraussetzung war, die niederländische Sprache zu lernen. Anfangs hatte ich Bedenken, ob ich das hinbekommen würde. Doch man gewöhnt sich schneller als man denkt an die Sprache und nach neun Monaten musste ja auch das NT2 Staatsexamen bestanden werden. Daher gab es hinter dem Ganzen schon ein wenig Druck. :D 



Abschließend kann ich euch nur motivieren: Vieles ist nicht so schlimm oder kompliziert, wie man anfangs vielleicht glaubt. Auch dann nicht, wenn viele einem das, was man machen möchte, nicht zutrauen. Man muss es sich nur selbst zutrauen, es machen, an sich selbst glauben und vor allem es durchziehen! :)

Denn: Ohne es probiert zu haben, kann man nicht wissen, wie es ist, ob es was für einen ist und ob man sich damit gut fühlt. 

Wie ging es euch mit dem Auszug von zuhause? Oder steht ihr vielleicht kurz davor?



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